Der Hauptpersonalrat tagte

120718_Zahnrad_Logo_komprGefahrgut – Alles gut?

Für Unsicherheit sorgten in der Vergangenheit Fragen im Zusammenhang mit Vorschriften zum Transport von Gefahrgut im Straßenverkehr. Selbst alltägliche Beförderungen von sichergestellten Gegenständen erfordern demnach besondere Vorkehrungen. Staatssekretär Gatzer erklärte gegenüber dem HPR, dass seitens des BMF alles getan wurde, damit die Notfallbeförderung von Gefahrgut rechtlich abgesichert ist. Darüber hinaus wird zeitnah eine genehmigende Stelle Gefahrgut beim Lagezentrum eingerichtet, um standardisierte Einzelfallgenehmigungen zu erteilen. Nach Schulung der zwei dafür vorgesehenen Kollegen kann die Stelle in Betrieb gehen. Sie genehmigt dann im Einzelfall Transporte von Gefahrgut über den Notfalltransport hinaus. In Kürze kann dann auch die Fortbildung der dazu sachkundigen Personen erfolgen.

An den HPR herangetragene Probleme auf Ortsebene sind dem BMF nicht bekannt. Es wird jedoch nochmals an die GZD herangetreten, damit diese die Informationen auch auf Ortsebene streut.
Gatzer räumt ein, dass der Vorgang sehr viel Zeit in Anspruch nahm. Dies ist jedoch unter anderem der Komplexität der Materie geschuldet.

 

Dienstkleidung – BMF folgt dem Mitarbeitervotum

Im Rahmen der Mitarbeiterbefragung hat sich die Mehrheit der teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen für eine blaue Uniform mit Dienstgradabzeichen entschieden. Gatzer zeigte sich über die hohe Beteiligung bei der Abstimmung erfreut. In der Detailauswertung der Befragung ist zu entnehmen, dass gerade jüngere Kollegen die Dienstgradabzeichen befürworten. Aus diesem Grund hat Gatzer dem Minister die Einführung von blauer Dienstkleidung und Dienstgradabzeichen vorgeschlagen.

Bezüglich der Ausstattung von Anwärtern mit Dienstkleidung sicherte Abteilungsleiterin Hercher zu, sich der Thematik anzunehmen.

Zur Frage der Ausstattung der Kolleginnen und Kollegen in den Zollämtern zeichnet sich eine weitere Befragung ab.


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